Fehler

Januar 9, 2008 um 16: 24 | Veröffentlicht in Allgemeines Plappern | 9 Kommentare

Das Internet ist nach wie vor eine schnelle Sache.

Was soll also einer meiner lieben Laborpolitiker tun, wenn er einen Fehler in den Blog setzt? Ich meine nun keinen meiner geliebten Tippfehler, sondern einen echten, gravierenden Inhaltsfehler.

Darüber sollte ich nun nachdenken und dann fleissig etwas tippen. Aber sicher bin ich mir nicht.

Ich schwanke immer zwischen der Frage, ob Irren ist menschlich beim Publikum genauso und damit positiv ankommt, und derjenigen, ob Irren ist menschlich für das Publikum eine Polit-Schwäche darstellt.

Oder ist das hauptsächlich von der Art des Fehlers abhängig? Möglich….

Oder muss ich mich dafür bereits auf das Krisenmanagement beziehen?

Oder ist das wiederum von der Art des Blogs abhängig?

Denkdenkdenk…

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9 Kommentare »

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  1. Auf einem Blog (ob nun politisch oder nicht) gibt es meiner Ansicht nach nur eine Möglichkeit: Den Fehler korrigieren – und zwar so, dass die Korrektur sichtbar ist. Das kann zwar hochnotpeinlich werden, ist aber immer noch besser, als auf Fehlern zu beharren oder Fehlerhaftes einfach verschwinden zu lassen.

  2. Ich stimme dir zu, es stellt sich mir nur die Frage: WIE soll der Politiker den Fehler korrigieren?
    In einem eigenen Beitrag, als Anmerkung zu dem fehlerhaften Beitrag, als Vermerk in einem Kommentar?
    Und wie soll diese Korrektur inhaltlich aussehen? Wie ein Entschuldigungsschreiben, wie ein Ich-habe-es-zwar-falsch-gesagt-habe-aber-trotzdem-Recht, wie…. hmmmmm….

    Allgemein die Frage: Wie macht der Politiker aus seinem Fehler vielleicht wieder einen Gewinn? Mit Humor? Mit Tränen (hihihihihihi)? Mit Selbstvertrauen?

  3. WIE soll der Politiker den Fehler korrigieren?
    Ich bin für Variante 2, einem gut sichtbaren Hinweis im Haupttext, z.B. etwa so, so oder so?

    (Obige Beispiele enthielten nicht eigentliche Fehler, der Inhalt wurde allerdings durch nachfolgende Ereignisse in allen Fällen wenigstens zu Teilen zu „Geschwätz von gestern“).

  4. Hm, ich finde deine Beispiele nicht schlecht…

    Nur würde ich zwecks Transparenz noch zuoberst nach dem Titel „Update: siehe unten“ schreiben, damit man nicht den ganzen Beitrag lesen muss, um zu merken, dass er eventuell gar nicht mehr aktuell ist.

    Wa meinsch?

    (Ich weiss, ich weiss, man will, dass sie den Beitrag trotzdem lesen… 😉 Aber es geht ja in erster Linie immer um die Leser und nicht um den Autor…)

  5. Für die meisten Fehler sind Humor und Selbstironie wohl keine schlechte Strategie. Ist es ein schwerwiegenderer Fehler oder gar ein Ausrutscher, ist allenfalls ein zerknirschtes mea culpa angebracht.

    Interessant wäre auch noch: Schreiben Politiker in ihren Blogs, wenn sie ihre Meinung zu einem bestimmten Sachthema ändern? Und wie tun sie das? Gibt es dazu Beispiele aus deinem Blog-Labor?

  6. Schluck…äh…. Beispiele, natürlich, jaja… Suchsuchblätterblätter… öh… die von Kyriacou, die da oben stehen, reichen doch… 😉

    Scherz beiseite: Ich konnte bisher dahingehend zu wenig feststellen…. leider.

  7. Humor und Selbstironie fände ich übrigens ebenfalls eine sehr gute Lösung, nur muss ich feststellen, dass lange nicht alle über selbige verfügen oder diese schriftlich umzusetzen wissen. Aber ebendiesen könnten die Beispiele von Kyriacou helfen…

  8. Und hier noch die Erkenntnis von Peter Borrocks von der BBC, die wohl auch für bloggende Politiker gelten kann: „Sometimes it can be pretty uncomfortable to own up to mistakes in real time, but we have found that making redress quickly, whatever the fallout in adverse press coverage, is better than trying to hide from audience criticism.“

  9. Nett, nett… Danke!

    Wollt nicht ihr ab jetzt die Quellen für mich suchen? 😉


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