Ironie…

Januar 4, 2008 um 22: 25 | Veröffentlicht in Besserwisser | 3 Kommentare

Als ich im Buch Medienarbeit im Netz von Marcel Bernet (orell füssli verlag ag, 2006) gelesen habe, dass man Ironie bei Onlinetexten gänzlich weglassen sollte, weil sie viel zu leicht missverstanden werde, war ich nicht seiner Meinung. Ich teile sein Bedenken, dass Ironie schnell zu Missverständnissen führen kann, bin aber der Meinung, dass man sie trotzdem anbringen können sollte.

Aber nachdem ich heute den ersten Kommentar zu diesem Blogeintrag bei Reto M. gelesen habe, bin ich mir da nicht mehr so sicher…

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3 Kommentare »

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  1. ich liebe ironie, als satire-blogger wohl unabkömmliche voraussetzung.

    ironie in gesprochener ist allerdings einfacher zu verstehen, als in schriftlicher form. missverständnissen kann beim sprechen durch mimik und tonlage vorgebeugt werden. beim schreiben haben wir höchstens die gänsefüsschen.

  2. Naja, ich würde da noch Klammerbemerkungen „(dies ist ironisch gemeint)“ und Smilies als Möglichkeit hinzufügen.

    Ich verehre die Ironie ebenfalls, aber Ironie ist nicht jedem gegeben spricht nicht jeden an.
    Nun fragt sich für meine Arbeit, ob ein Politiker-Blog eher darauf abzielen sollte, viele Leser anzusprechen oder diejenigen anzusprechen, die seinen Humor teilen.
    Hmmm….

  3. Na gut, Marcel spricht ja in seinem Buch nicht in erster Linie über Politiker-Blogs. Und die Frage ist, ob ein Politiker mit ironischem Denken überhaupt fähig ist, Menschen anzusprechen, die diesen Humor nicht teilen – und ob er diese auch ansprechen will…

    Kleines Beispiel


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